3. Kölner Rodeo und Country Weekend - 19.07.2008

Petrus hatte ein Einsehen und ließ es am Samstag nur einmal kurz aber kräftig regnen.
Von morgens bis in die Abendstunden herrschte in Köln ein sonniges, angenehmes Klima .
Als unsere Band zum Aufbauen eintraf, herrschte schon reges Treiben auf und vor der Bühne.

Pünktlich wie immer, standen die „Bourbon-Bandits“ um 14:30 Uhr auf der Bühne und ließen es, vom ersten Ton an, gleich voll abgehen.
Handgemachter „Easygoin’ Countrygroove“ das unverkennbare Markenzeichen der Band, bestimmte für die nächsten 50 Minuten das Geschehen!
Ein super abgemixter Sound und coole Gitarrenriffs sorgten im Publikum sofort für das richtige Countryfeeling, der mehrstimmige Gesang bescherte so manchem Zuhörer eine Gänsehaut!
Ein Countryhit nach dem anderen ließ die Linedancer auf die Tanzfläche strömen
um ihrer großen Leidenschaft nachzugehen, nämlich: „Tanzen, tanzen, tanzen“!
Die „Country Angels“ aus der Voreifel und die, extra aus Dinslaken angereisten „Yukon Linedance“r, verblüfften die begeisterten Zuschauer mit akkuratem Timing, schönen Kostümen und einfallsreichen Schrittfolgen.
Wir verließen nach 50 Minuten Vollpower Country unter großem Beifall hunderter, sehr zufriedener Zuschauer die Bretter die die Welt bedeuten und machten Platz für die nächsten Künstler.
Bei vielen Gesprächen die wir in der Pause führten sagten uns die Zuhörer, dass sie gar nicht wussten, das Countrymusik so interessant und abwechslungsreich sei. Für viele Leute fängt diese Art von Musik immer noch bei „Ring of Fire“ an und endet bei „Country Roads“.
Wir hoffen, dass wir mit unserem musikalischen Beitrag wieder neue Interessenten für die Countrymusik finden konnten!

Ein ganz lobendes Wort sei an dieser Stelle dem Veranstalter und ganz besonders
Ralph Burghard Schiwek, dem Chef und Leiter der „Country Angels“, gewidmet, der als Organisator nicht nur im Vorfeld für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgte.
Als Musiker bedanken sich die Bourbon-Bandits noch einmal bei der Bühnen-Technik,
der Soundmann hatte seine Anlage voll im Griff und mixte uns einen Supersound!!

Bei unserem nächsten Set spielten wir dann eine Stunde nonstop vor einem deutlich angewachsenem Publikum und wieder herrschte reges Treiben auf der Tanzfläche.
In dieser Runde präsentierten wir auch brandneue Songs aus dem „American Country“, und spätestens bei Keith Urbans „Love somebody like you“, sang und klatschte das komplette Auditorium mit!
Die Linedancer wurden einfach nicht müde und als Band waren wir natürlich happy, dass diese ausgefuchsten Tänzer so ausgiebig zu unseren Liedern tanzten.
Nach schweißtreibenden 60 Minuten, natürlich alles handgemachte Musik, ohne technische Tricks und Playbacks, verließen wir die Bühne und machten wiederum Platz
für die nachfolgenden Programmpunkte.

Um 21:00 Uhr begannen wir unser letztes Live-Set.
Wir läuteten das Finale mit einer Mixtur aus Classic und NewCountrysongs ein.
Zum letzten mal an diesem Tag vergnügten sich Linedancer, einige Two-Stepper und
auch normale Discofoxtänzer auf der Tanzfläche.
Nach drei Zugaben verabschiedeten sich die Bourbon-Bandits und stellten unter großem Applaus noch die einzelnen Bandmitglieder den Zuschauern vor.
Passend mit „Call me the breeze“, klang das 3. Kölner Rodeo & Country Weekend für diesen Tag aus.

Benefizveranstaltung am 21.06.08

Die Flophouse-Linedancer luden am o.a. Datum zu einer großen Benefizgala zugunsten der Weseler Tafel ein.
Die Weseler Tafel ist eine karitative Einrichtung, die bedürftige, hungernde Kinder, nein, nicht in Afrika, sondern, wie man mit Betroffenheit feststellen muss, auch Deutschland, in diesem Fall in der Stadt Wesel, mit Schulspeisung versorgt.

Das Ganze fand bei schönem Sommerwetter auf dem Gelände und im großen Veranstaltungssaal des bekannten Szene- und Spezialitätenrestaurant „TOOWOOMBAS“, in Hünxe, statt.
Christel, die umtriebige Leiterin der Flophouse-Linedancer, mit denen wir seit längerem freundschaftlich verbunden sind, trat an uns heran und konnte uns von ihrem Konzept überzeugen:.“Kein Geld, aber Ruhm und Ehre und vor allen Dingen Hilfe für die Kinder!!“
Gage gab es natürlich für alle Mitwirkenden nicht, es war eine lupenreine nichtkommerzielle Veranstaltung. Doch alle Künstler wurden von den Flophouse Leuten und auch von Alex, dem Chef des Hause TOOWOOMBAS, mit allem versorgt was man zum Leben braucht.
Schon um die Mittagszeit herrschte reges Treiben in allen Räumen und an allen Verkaufsständen, es gab leckeren Kuchen, frischen Kaffee, Bier und Bratwurst, pikante Sachen aus der Gulaschkanone und viele andere Leckereien. Eine große Anzahl von verschiedenen Künstlern gestalteten das umfangreiche Programm, welches ab 12 Uhr Nonstop bis zum späten Ende ablief..
Wir begannen unser Set gegen 19:00 Uhr und versorgten nicht nur die anwesenden Tanzgruppen, unter anderem auch die Yukon-Dancer aus Dinslaken, sondern auch die zahlreichen Besucher, mit knackiger Countrymusik.

Bis zum späten Abend herrschte eine supergute Stimmung bei allen Beteiligten und Besuchern und zünftig am Lagerfeuer klang der Tag dann aus.
Endlich konnten die Flophouse-Linedancer, die vor lauter Stress und Arbeit nicht einmal zum Tanzen kamen und die vielen fleißigen Helfer, sich bei einem kühlen Bier oder bei einem heißen Kaffee ein bisschen entspannen und den Tag in Ruhe verarbeiten.

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